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Neu in GENESYS 2025

Überblick über die wichtigsten Neuerungen in GENESYS 2025 – von Modellorganisation und UAF-Unterstützung bis hin zu Integration und Performance
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Containment: Modellorganisation für verbesserte Interoperabilität

Im Zentrum von GENESYS 2025 steht die Einführung von Containment, einem neuen Ansatz zur Strukturierung von Modellen. Dabei werden Modellelemente über klare Besitz- und Zuordnungsbeziehungen organisiert, sodass eine nachvollziehbare und konsistente Modellstruktur entsteht.

Containment ermöglicht es, Engineering-Daten so zu strukturieren, dass sie stärker an Benutzerintentionen und etablierte Methoden angepasst sind. Dadurch werden komplexe Modelle übersichtlicher und die Zusammenarbeit über Teams und Tools hinweg erleichtert.

Zentrale Vorteile

  • Intuitive Navigation
    Komplexe Systemmodelle lassen sich einfacher strukturieren und gezielt durchsuchen
  • Ausrichtung an Standards
    Unterstützung gängiger Datenstrukturen und Austauschformate
  • Verbesserte Interoperabilität
    Effizientere Zusammenarbeit über MBSE-Tools und Organisationseinheiten hinweg

Die Containment-Ansicht ist direkt im Project Explorer verfügbar und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Modellstruktur.

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Weitere Funktionen in der Containment-Ansicht

Ergänzende Funktionen unterstützen die Navigation und Modellpflege in der Containment-Ansicht:

  • Direkter Zugriff auf Elemente
    Schnelle Navigation zu ausgewählten Elementen innerhalb der Containment-Struktur
  • Anzeige nicht zugeordneter Elemente
    Übersicht über alle Elemente ohne Containment-Zuordnung, um Inkonsistenzen gezielt zu identifizieren und zu beheben


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Erweiterte Berechtigungssteuerung für neue Projekte

Beim Anlegen neuer Projekte können Administratoren automatisch mit vollständigen Zugriffsrechten ausgestattet werden. Diese Option ist standardmäßig aktiviert und vereinfacht die initiale Projektkonfiguration.

Insbesondere in unternehmensweiten Umgebungen sorgt dies für konsistente Berechtigungsstrukturen und reduziert den administrativen Aufwand bei der Einrichtung neuer Projekte.

 

 

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Unterstützung für das Unified Architecture Framework (UAF) mit integrierter Modellierungsführung

GENESYS 2025 bietet umfassende Unterstützung für das Unified Architecture Framework (UAF), einen Standard der Object Management Group (OMG) zur Beschreibung von System-, Missions- und Unternehmensarchitekturen.

Integrierte Modellierungsleitlinien unterstützen Anwender bei der korrekten Anwendung der UAF-Methodik. Ergänzend stehen normative Diagrammbeispiele zur Verfügung, die den Einstieg erleichtern und die Anwendung im Projekt beschleunigen.

Diese Funktionen senken die Einstiegshürde für Organisationen und ermöglichen es, von Beginn an konsistente und standardkonforme Architekturen zu entwickeln.

Schema-Updates

GENESYS 2025 enthält verschiedene Anpassungen und Erweiterungen der Standard-Schemata, um Flexibilität, Nachvollziehbarkeit und Standardkonformität weiter zu verbessern.

Überblick der wichtigsten Änderungen:

  • Anpassung der Anforderungsstruktur
    Das bisherige „Composite“-Attribut wurde durch ein separates Boolean-Attribut (Is Composite?) ersetzt. Dadurch lassen sich zusammengesetzte Anforderungen klar kennzeichnen, ohne die allgemeine Typisierung einzuschränken.
  • Erweiterte Unterstützung für Standards
    Das bisher optionale „Standards Compliance Schema“ ist nun Bestandteil des Base- und Capability-Schemas. Neue Klassen und Beziehungen ermöglichen eine verbesserte Nachverfolgbarkeit von Standards.
  • Bereinigung des Datenmodells
    Die Service Specification wurde entfernt, um die Modellstruktur zu vereinfachen.
  • Verbesserte Integration
    Anpassungen an der Review-Klasse unterstützen die Integration mit Sidekick.
  • Aktualisierung der UAF-Beziehungen
    Überarbeitete Beziehungen und Fehlerkorrekturen sorgen für eine bessere Ausrichtung an der UAF 1.2 Spezifikation.

 

Erweiterungen der REST API

GENESYS 2025 erweitert die REST API um neue Endpunkte und ermöglicht damit einen verbesserten Zugriff auf Systemmodelle.

Dies erleichtert die Integration mit anderen Systemen und unterstützt die Automatisierung von Engineering-Prozessen.

Frühere Versionen

GENESYS 2024 bringt messbare Verbesserungen in Performance, Benutzerfreundlichkeit und Erweiterbarkeit über den gesamten MBSE-Lebenszyklus.

Wichtige Neuerungen im Überblick:

  • Vereinfachte Installation und höhere Systemkompatibilität
    Wegfall der Abhängigkeit von SQL Server Express für lokale Repositories und Unterstützung zusätzlicher
    Hardwareplattformen, einschließlich ARM-basierter Systeme
  • Erweiterte Unterstützung von Standards
    Unterstützung des Unified Architecture Framework (UAF) 1.2 für eine bessere Ausrichtung an Anforderungen aus Verteidigungs- und regulierten Industrien
  • Verbesserte Projektorganisation
    Neue Struktur zur besseren Navigation, Suche und Governance, einschließlich Funktionen wie Query to Package und erweitertes View-Management
  • Deutliche Performance-Verbesserungen
    Optimierungen bei Matrixoperationen und beim Laden großer Diagramme, insbesondere bei Remote-Repositories
  • Optimierte Benutzerfreundlichkeit
    Verbesserte Interaktion mit Diagrammen sowie erweiterte Bearbeitungsmöglichkeiten von Beziehungen in Tabellenansichten
  • Erweiterte Integrationsmöglichkeiten
    Neues Add-In Framework und API-Erweiterungen zur Unterstützung von Digital Thread und Integration von Drittanwendungen
  • Erweiterte Analysefunktionen
    Aktualisierte FMEA-Schema-Erweiterung zur Unterstützung von Zuverlässigkeits- und Risikoanalysen innerhalb des Systemmodells

Für vollständige Details, einschließlich weiterer Schema-Updates, Connector-Erweiterungen und behobener Fehler, stehen die vollständigen Release Notes als PDF zur Verfügung.

What’s New in GENESYS 2024

ENESYS 2023 R2 stärkt die Integration des Digital Thread, verbessert die Nachverfolgbarkeit und erhöht die Stabilität der Plattform.

Wichtige Neuerungen im Überblick:

  • Erweiterte Matrix-Analyse
    Verbesserte Matrix View zur interaktiven Analyse von Beziehungen zwischen Anforderungen, Funktionen und physischer Architektur. Der Modellumfang kann dynamisch angepasst werden, und Beziehungen lassen sich direkt in der Matrix erstellen, um Vollständigkeit und Traceability gezielt zu prüfen.
  • Verbesserte Digital Thread Integration
    Erweiterungen im SBE Vision Connector ermöglichen eine optimierte Datenrückführung, bessere Synchronisationskontrolle sowie die Verwaltung mehrerer Subscriptions.
  • Strukturierte Anbindung externer Systeme
    Einführung der neuen Klasse Digital Thread Package zur konsistenten Abbildung von GENESYS-Elementen auf externe Digital-Thread-Repositories
  • Unterstützung für Automatisierung
    Projektstart über die Kommandozeile zur Integration in automatisierte Workflows
  • Klarere Modellierungsterminologie
    Überarbeitung der CSDL-Beziehungen zur Verbesserung von Verständlichkeit und Konsistenz
  • Verbesserte Stabilität und Qualität
    Behebung zahlreicher Probleme in Bereichen wie Sicherheit, Simulation, Suche, Tabellenansichten, Lizenzierung und Repository-Management

Für vollständige Details, einschließlich weiterer Funktionsbeschreibungen und behobener Fehler, stehen die vollständigen Release Notes als PDF zur Verfügung.

What’s New in GENESYS 2023R2

GENESYS 2023 bringt grundlegende Produktänderungen, verbesserte Modellnavigation, höhere Performance und eine stärkere Integration in den Digital Thread.

Wichtige Neuerungen im Überblick:

  • Weiterentwicklung des Produktportfolios
    Einführung einer klar strukturierten Produktlinie mit GENESYS, GENESYS Pro, GENESYS University Edition und GENESYS Server sowie neuen Server-Paketen und einer vereinheitlichten Lizenzverwaltung für skalierbare, kollaborative Umgebungen
  • Verbesserte Modellnavigation und -organisation
    Neue Funktionen wie der Independent Views Container, native Tabellenansichten und strukturierte View Lists ermöglichen eine effizientere Organisation und Bearbeitung von Modellinhalten direkt im Tool
  • Erweiterte Bearbeitung und Übersicht
    Tabellarische Bearbeitung von Modelldaten in Echtzeit sowie flexible Filter- und Favoritenfunktionen verbessern die Übersicht und den Zugriff auf relevante Inhalte
  • Sichere Modellweitergabe
    Einführung eines Model Obfuscators zur Erstellung bereinigter Modellkopien für die sichere Weitergabe bei gleichzeitiger Wahrung der strukturellen Integrität
  • Verbesserte Benutzerinteraktion
    Optimierte Diagrammnavigation, unter anderem durch „Zoom to Fit“
  • Integration in den Digital Thread
    Anbindung an die SBE Vision Plattform zur Unterstützung von Publish/Subscribe-Szenarien in einer konfigurationsgesteuerten Engineering-Umgebung
  • Leistungssteigerungen
    Verbesserte Performance bei Massenoperationen und großen Modellen, insbesondere bei der Erstellung von Elementen, der Verwaltung von Beziehungen und Drag-and-Drop-Aktionen
  • Weitere Verbesserungen
    Automatische Lizenzaktualisierung, optimierte Undo/Redo-Funktionalität für Massenoperationen sowie API-Erweiterungen einschließlich REST API v2

Zusätzlich enthält diese Version Fehlerbehebungen aus GENESYS 2022 SP1 und SP2.

Für vollständige Details, einschließlich API-Änderungen und der vollständigen Liste behobener Fehler, stehen die Release Notes als PDF zur Verfügung.

What’s New in GENESYS 2023

GENESYS 2022 bringt umfassende Verbesserungen in Benutzerfreundlichkeit, Standardunterstützung und Performance über Modellierung, Verifikation, Zusammenarbeit und Skalierbarkeit hinweg.

Wichtige Neuerungen im Überblick:

  • Verbesserte Diagrammproduktivität
    Automatische, regelbasierte Diagramm-Legenden, erweiterte Linienführung und -verteilung, optimiertes Port-Verhalten sowie flexible Beschriftung und vollständige Undo/Redo-Unterstützung verbessern die Effizienz und Lesbarkeit komplexer Architekturen
  • Erweiterte Methodik-Unterstützung
    Verbesserte Model Assistant Regeln unterstützen die automatische Erstellung zentraler Modellbestandteile und stärken die Nachvollziehbarkeit zwischen Verhalten, Struktur und Abstraktionsebenen. Aktivitätsdiagramme wurden stärker an SysML v1 ausgerichtet
  • Weiterentwicklung der Verifikation
    Die Einführung von Verification Activity ersetzt Test Activity und erweitert die Unterstützung auf Analyse, Demonstration und Inspektion. Neue Beziehungen und Attribute verbessern die Integration mit externen Verifikations- und Projektmanagement-Tools
  • Verbesserte Zusammenarbeit und Modellverwaltung
    Funktionen wie intelligenter Package-Import, Projektstatistiken, Schutzmechanismen für Views sowie Verbesserungen bei RDF-Generierung und Relationship-Management erhöhen Transparenz und Kontrolle im Modell
  • Leistungssteigerungen und Skalierbarkeit
    Deutlich reduzierte Ladezeiten für Projekte und Diagramme, verbesserte Kommunikation zwischen GUI und Server sowie optimierte Skriptausführung und Administrationsfunktionen
  • Technologische Weiterentwicklung
    Umstellung auf eine 64-Bit-Architektur zur besseren Nutzung von Speicherressourcen und zur Unterstützung größerer Modelle

Zusätzlich wurden zahlreiche Probleme in Bereichen wie Simulation, Konnektoren, Import/Export, Reporting, TeamView, Schema-Migration und allgemeiner Plattformstabilität behoben.

Für vollständige Details, einschließlich Funktionsbeschreibungen und der vollständigen Liste behobener Fehler, stehen die Release Notes als PDF zur Verfügung.

What’s New in GENESYS 2022