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Anforderungsdefinition mit MBSE

Anforderungen erfassen, verfeinern und mit Verhalten und Architektur verknüpfen – damit das richtige Problem gelöst wird
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Anforderungen strukturiert erfassen und systematisch ableiten – mit GENESYS

Anforderungen sind keine isolierten Artefakte, sondern zentrale Elemente eines vernetzten Systems. Sie bilden die Grundlage für Architektur, Verhalten und Verifikation und müssen in ihren Zusammenhängen verstanden und genutzt werden.

In einem durchgängigen Systemmodell werden Anforderungen mit anderen Modellelementen verknüpft, sodass ihre Beziehungen, Abhängigkeiten und Auswirkungen transparent werden. So entsteht eine konsistente und nachvollziehbare Systembeschreibung über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg.

Wechselwirkungen werden sichtbar – zwischen Anforderungen, zwischen Problem und Lösung, zwischen Anforderungen und Risiken sowie zwischen Anforderungen und Verifikation. Auf dieser Grundlage lassen sich Systeme strukturiert entwickeln und fundierte Entscheidungen treffen.

GENESYS unterstützt diesen Ansatz, indem Anforderungen als integrale Bestandteile eines vernetzten Systemmodells erfasst, verknüpft und über den gesamten Lebenszyklus hinweg nachvollziehbar gemacht werden.

Anforderungen effizient erfassen und strukturieren

Um die Erfassung von Anforderungen zu vereinfachen und den Projektstart zu beschleunigen, stellt GENESYS eine Vielzahl leistungsfähiger Parser bereit. Anforderungen lassen sich mit minimalem Aufwand aus Dokumenten, Tabellen oder Datenbanken übernehmen – oder direkt in GENESYS erstellen.

Anforderungen, Funktionslisten, Stücklisten und Standards können strukturiert geladen werden, um den Engineering-Prozess gezielt zu beschleunigen. Dabei werden Elemente automatisch benannt, Anforderungshierarchien aufgebaut und zusammengesetzte Aussagen in untergeordnete funktionale Anforderungen überführt – inklusive der zugehörigen Abhängigkeiten und durchgängigen Nachverfolgbarkeit.

Anforderungen flexibel visualisieren und verstehen

Beim Aufbau Ihres Modells können Anforderungen in unterschiedlichen Darstellungsformen abgebildet werden, um Kommunikation und Verständnis zu verbessern. Ob als SysML-Anforderungsdiagramm oder klassische Hierarchiedarstellung – relevante Beziehungen werden klar sichtbar.

Anforderungstabellen oder Spezifikationen lassen sich direkt aus dem Systemmodell generieren. Neue Anforderungen können zudem aus textuellen, tabellarischen oder grafischen Sichten heraus erstellt werden. So arbeiten Sie mit Ihren Informationen in der jeweils passenden Form – über den gesamten Anforderungsprozess hinweg.

Anforderungen frühzeitig klären und Risiken identifizieren

Mit der Erfassung von Anforderungen beginnt zugleich die Analyse. Dabei werden Probleme frühzeitig identifiziert und adressiert – etwa unklare oder unvollständige Anforderungen, unrealistische Systemleistungen oder widersprüchliche Anforderungen. Diese Aspekte lassen sich als sogenannte „Concerns“ direkt im Modell erfassen.

Annahmen, Alternativen, Entscheidungen und deren Begründungen werden dabei ebenso im Modell dokumentiert. So entsteht nicht nur eine konsistente Systembeschreibung, sondern auch Transparenz über den Entscheidungsprozess. Diese Nachvollziehbarkeit ist für alle Beteiligten über Design, Verifikation und Zulassung hinweg von zentraler Bedeutung.

Anforderungen systematisch aus dem Problemraum ableiten

Systems Engineering unterstützt nicht nur den Weg von Anforderungen zur Lösung, sondern auch die Definition der richtigen Anforderungen selbst. Die Ableitung von Fähigkeiten bzw. die Entwicklung einer operativen Architektur (für ein System) oder das Mission Engineering (für Systemverbünde) beginnt in GENESYS bei der gewünschten Fähigkeit oder Mission und entwickelt sich über Verhalten und Umsetzung weiter. So werden Qualität und Konsistenz der Systemanforderungen nachhaltig verbessert.

Mit GENESYS können Sie den Betrachtungsrahmen gezielt nach vorne erweitern – von Strategie, Zielsetzung und Prioritäten über das Betriebskonzept bis hin zur detaillierten Systemspezifikation.

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