Neuerungen in CR-8000 2014 und 2014.1

CR-8000 2014.1CR-8000 von Zuken, die erste produktzentrische Design-Lösung, setzt jetzt neue Maßstäbe mit modernsten Tools, die sowohl aktuellen als auch künftigen komplexen Produktentwicklungen gewachsen sind. CR-8000 2014 und 2014.1 bieten eine Vielzahl an Optimierungen zur Einhaltung von Produktverfügbarkeits-Terminen und zur Vermeidung kostenintensiver, fehlerbehafteter Schritte im Designablauf.

System Planner, Design Gateway, Design Force und DFM Center bilden das Herzstück von CR-8000, der Multiboard- und IC-Package-Design-Lösung in 2D und 3D. Die neuen Versionen beinhalten Funktionen für Platzierung und Routing von konventionellen und Highspeed-Designs, Abstandsprüfungen für mechanische 3D-Gehäuse und Schnittstellen zu Simulationswerkzeugen anderer Anbieter.

CR-8000 ist die Komplettlösung für die Produktentwicklung von Einzel- und Multiboard-Systemen. Die entscheidenden Verbesserungen sind hier aufgeführt. Weitergehende Informationen finden Sie in der Produktbeschreibung.

2014

2014.1

 

Verbesserte Zeichnungsfunktionen und Anbindung an MCAD-Tools

System PlannerSystem Planner verfügt über verbesserte Zeichnungsfunktionen für die Module Logical Visionary und Physical Visionary. Logical Visionary bietet jetzt zusätzliche Schablonen, die bei der Erstellung von Blockdiagrammen helfen. Bilder können jetzt aus der Zwischenablage als Kommentar in die logische oder physische Planung kopiert werden.

Die Anbindung an MCAD-Daten wurde ebenfalls optimiert:

  • Veränderte Eigenschaften eines Schaltkreises, der aus System Planner exportiert wurde, können nun wieder in die Quelldaten in System-Planner rückübertragen werden. Wird ein Design-Gateway-Schaltplan aktualisiert, der zuvor aus System Planner exportiert wurde, werden diese Aktualisierungen automatisch in den verschiedenen Planungsphasen von System Planner nachgezogen.
  • IDF-Daten können jetzt in System Planner importiert werden. 3D-IDF-Daten können jetzt z. B. importiert und in der physischen Planung angezeigt werden.

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Wiederverwendbare Constraints und Prüffunktionen für die Signalintegrität

Design Gateway signal checkBei der Nutzung der Multiboard-Funktionalität von Design Gateway können Netzeigenschaften auf Konsistenz mit den Schaltplänen der verschiedenen Platinenebenen im Gesamtsystem geprüft werden. Anwender sind jetzt auch in der Lage, Stecker auf unterschiedlichen System-Boards abzugleichen und so schnell und einfach Verbindungen zwischen den verschiedenen Schaltkreisen zu bestätigen.

In der hierarchischen Entwicklung von Design Gateway gibt es eine neue Prüffunktion für Diskrepanzen zwischen Block-Anschlusspunkt- und Netz/Bus-Kennzeichnern. So werden unbeabsichtigte Verbindungsfehler größtenteils vermieden.

Constraint-Informationen für jeden Funktionsblock sind jetzt direkt mit der Blockschaltung assoziiert. Das ermöglicht ein blockweises Kopieren und Bearbeiten von Constraints. Constraints können darüber hinaus auf Blockebene eingehalten werden. Constraints von wiederverwendbaren Schaltkreisen sind jetzt also ebenfalls wiederverwendbar. Dadurch müssen nicht mehr alle Constraints über den Schaltkreis der obersten Ebene verwaltet werden.

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Verbesserte Platzierung und besseres Routing

Design Force pin pair reportDesign Force verfügt über zusätzliche Vorlagen für Platzierung und Routing, sodass Entwickler bei der Arbeit mit Bussen oder Anschlussleitungen entweder das Referenzrouting oder die Board-Outline nutzen können. Anschließend kann das Routing als Vorlage für parallele Leitungen im selben Design gespeichert werden. Bei Highspeed-Designs lassen sich jetzt Topologievorlagen auf Basis von Referenz-Designs erstellen, die Richtlinien für Länge, Breite und Abstand der Leiterbahnen enthalten. Der Aufwand für das Konfigurieren und Einhalten von Constraints wird so besonders beim Routing mit Differenzialpaaren deutlich reduziert. Beim Differenzialpaar-Routing zeigt Design Force jetzt die Gesamtlänge der Leiterbahnen und die Abstand von jedem Anschlusspunkt zusammen mit dem Längenunterschied an.

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Verbesserungen bei Signalintegrität, Stromsignalintegrität und EMI-Analysen

Design Force analysis resultsDie Simulations- und Analysetools von CR-8000 unterstützten jetzt die Augendiagramm-Analyse, sodass Ergebnisse mithilfe von Augendiagrammen geprüft werden können. Bei der Wellenform-Analyse von DDR-Taktsignalen oder schnellen differenziellen Signalen kann eine Prüfung mit farbigen Augendiagrammen und Überlagerungen durchgeführt werden. Außerdem wurden Funktionen für Parameter-Sweep-Analysen von Übertragungsstrecken und passiven Komponentenkonstanzen hinzugefügt. So steigt die betriebliche Effizienz bei der Wiederverwendung von Sweep-Bedingungen und der Prüfung von Sweep-Ergebnissen für verschiedene Szenarien. Die Anwender können nun auch Querschnitte von Übertragungsstrecken im elektrischen Viewer/Editor prüfen und dabei den Ätzfaktor berücksichtigen. Dadurch wird die Prüfung weitaus intuitiver und berücksichtigt auch trapezförmige Querschnitte.

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Abstandsprüfung für mechanische 3D-Gehäuse

Design Force 3D clearance checkDas Multiboard-Design ist eine einzigartige Funktion von CR-8000. Sie erlaubt die koordinierte Entwicklung mehrerer Boards in einem Produkt und ist jetzt auch in der Lage, den 3D-Abstand zwischen Boards direkt in der PCB-Design-Umgebung zu prüfen. Dabei wird auch das Reporting und Cross-Probing für nicht eingehaltene Abstände zwischen Objekten wie Board-Outlines, Komponenten, Netzen und mechanischen Daten unterstützt.

 

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Schnittstelle zu Simulationslösungen anderer Anbieter

Design Force third party analysisDesign Force 2014 unterstützt jetzt noch mehr Simulations- und Analysetools von Drittanbietern. Benutzer können nun:

  • In AWR Microwave Office erstellte Leiterdaten mithilfe der neuen IFF-Importfunktion in Design Force importieren.
  • Daten aus ANSYS SIwave PI Advisor zur Optimierung von Entstörkondensatoren mithilfe der neuen Importfunktion in Design Force importieren.
  • Bidirektionale Daten mit ADS von Agilent über das neue ADS-Board-Link-Dateiformat austauschen.

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Neuer, mit CR-5000 Component Manager (2014.1) kompatibler CR-8000 Component Editor.

Component EditorCR-8000 verfügt über einen neuen Bauteileditor, der vollständig mit dem CR-5000 Component Manager kompatibel ist. Die Benutzeroberfläche für die Bearbeitung von Footprints ähnelt der Oberfläche von Design Force und DFM Elements. Sie verfügt über eine Multifunktionsleiste mit verschiedenen Registerkarten sowie andockbare Fenster für Layer und Eigenschaften. Die Unterstützung mehrerer Fenster erlaubt die Anzeige und Bearbeitung verschiedener Footprints in derselben Sitzung. Pininformationen können im Tabellenformat angezeigt und bearbeitet werden. Tabellendaten können nach Excel kopiert werden, um schnell und einfach Pintabellen erstellen zu können.

 

 

 

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Verbesserungen für Chip-Package-Boards (2014.1)

Design Force chip package boardDie Verbesserungen für Chip-Package-Boards in Design Force im Einzelnen:

  • Der Import von GDS-Daten wird unterstützt, um eine effiziente Erstellung von Chip-Footprints in Design Force zu ermöglichen.
  • Die Funktionen für das Package-Design wurden verbessert und unterstützen nun den Im- und Export von Netzzuweisungsdaten mithilfe von CSV-Dateien.
  • Austausch-Netze tauschen Pinobjekte, die einer Leiterbahn zugeordnet sind. So lassen sich Netz-Pakete und die verbundenen Objekte besser verwalten.
  • Netze zwischen Leitungen können nach dem Fan-In/Fan-Out automatisch zugeordnet werden. Das geschieht normalerweise beim Co-Design oder beim erweiterten Packaging.
  • Abstandhalter können als Komponenten ohne Pin erzeugt werden.

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ADM-Verbesserungen erleichtern den Umstieg von Board Designer auf Design Force (2014.1)

Design Force ADMDesign Force führt ADM jetzt ohne die Check-Engine von DFM Center aus, sondern nutzt die Check-Engine von Board Designer. Der ADM Rule Manager, die ADM Check Engine und die Prüfergebnisse sind in Board Designer und Design Force jetzt identisch. ADM kann als ausgewählter Frame (ähnlich wie Design Rule Checks) oder über den CR-8000-Desktop im Batch-Modus ausgeführt werden. Bei der Ausführung über den CR-8000-Desktop muss Design Force für Fertigungs-Audits nicht extra gestartet werden.

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